Der Verein Phönix e.V. mit dem Namenszusatz: Verein zur Wahrung der Bürgerrechte Psychiatrieerfahrener Menschen in Solingen, wurde 1994 gegründet.

 

Die Absicht der Gründer war, ein Zusammenschluss auf regionaler Ebene, um mit mehr Gewicht und Einfluss als es der einzelne hat, auf die Weiterentwicklung der gemeindenahen psychiatrischen Versorgung auszuüben.

 

 

Unsere Forderungen sind keineswegs nur quantitativ zu verstehen, zielen also nicht nur bloß auf materielle, personelle oder einrichtungsbezogene Aspekte, sondern auf wirklich qualitative Verbesserungen ab. Das kann aus unserer Sicht nur heißen, dass wir eine Psychiatrie fordern, die sich weniger als medizinische Ordnungsmacht versteht, als vielmehr darum bemüht ist, den ihr zukommenden Auftrag so auszuüben, dass dabei die Bedürfnisse der Hilfesuchenden im Mittelpunkt stehen.

 

 

Dies setzt von Seiten der psychiatrisch Tätigen eine Haltung voraus, in dem alle Hilfeangebote von einem respektvollen, behutsam fragenden und nicht entwertenden Umgang mit den Hilfesuchenden geprägt sind.

 

 

Gemeindenahe Psychiatrie ist unserer Mei­nung nach nicht vereinbar mit Versor­gungsstrukturen, die darauf ausgerichtet sind, psychisches Leiden aus der „normalen" Lebenswelt zu verbannen, wie dies in der immer noch, auch für Solingen zur Regel gehörenden, stationären Versorgung in großen Landeskliniken außerhalb der Stadt der Fall ist. Eine Psychiatrie, die ihren Auftrag so versteht, kann bei uns keine Akzeptanz finden und somit ihre Aufgabe auch nur unzureichend erfüllen.

 

 

Und hier setzt Phönix unter anderem mit seiner Arbeit an, um die Verhältnisse zuverbessern !!!